Ortho-Bionomy®

 

Was ist Ortho-Bionomy®?

 

Ortho-Bionomy ist eine sanfte Körperenergiearbeit, die von A. L. Pauls, einem kanadischen Osteopathen, entwickelt wurde. Sie geht davon aus, dass wir die meisten körperlichen und seelischen Störungen ohne bewusstes Zutun durch Selbstregulation überwinden. Erst wenn diese Mechanismen überlastet sind, kommt es zu Beschwerden. Dies kann zum Beispiel durch ein Trauma, durch ungünstige Gewohnheiten oder anhaltende Fehlbelastungen geschehen. Bei einer Ortho-Bionomy- Behandlung wird der Körper darin unterstützt, seine Fähigkeit zur Selbstregulation wieder zu erlangen. Dazu geht man nicht direkt von außen gegen die Symptome vor, sondern findet einen Weg, dass die zugrundliegenden Störungen für den Körper wieder erkennbar und somit lösbar werden.

 

Wie funktioniert Ortho-Bionomy?

 

Zunächst werden Muskelverspannungen, Gelenkblockaden, funktionelle oder energetische Störungen aufgespürt. Dann wird der Körper sanft in eine geeignete Position gebracht, die es ihm erlaubt, diese Störungen zu erkennen und los zu lassen. Bewegungsimpulse, die dabei häufig an Gelenken und im Gewebe entstehen, werden aufgenommen und unterstützt. Energetische Phänomene werden beobachtet und begleitet. Jede Positionierung, jede Bewegung orientiert sich dabei an der „Freien Richtung“, weg von Blockade oder Schmerz. Das bedeutet z.B., ein verkürzter Muskel wird weiter verkürzt, für ein schmerzhaftes Gelenk wird die wohltuendste Position gefunden, eine Bewegung wird in die freieste Richtung ausgeführt. – Dies mag trivial klingen. Doch durch die fokussierte Aufmerksamkeit des Therapeuten und des Patienten kommt es zu einem Erkennen und zu Lösungsprozessen, die nicht nur auf körperlicher Ebene sondern häufig auch seelisch und emotional zu einem neuen Gleichgewicht führen. Durch ein System von Reflexpunkten können auch Störungen der inneren Organe in das Konzept einbezogen werden.

 

Sanddollar, Symbol der Ortho-Bionomy

Wie fühlt sich Ortho-Bionomy an?

 

Die meisten Patienten reagieren auf Ortho-Bionomy rasch mit einer tiefen, wohltuenden Entspannung. Da es sich um eine sehr feine, subtile Arbeit handelt, sind viele Menschen von den weitreichenden Wirkungen, die sich oft erst in den Folgetagen in vollem Maße einstellen, sehr überrascht. Gelegentlich kommt es auch während oder nach der Behandlung zu Erinnerungen, die mit dem auslösenden Ereignis einer Störung, z.B. einer traumatischen Erfahrung, in Zusammenhang stehen. Diese können weiter auf körperlicher Ebene oder im Gespräch bearbeitet werden.

 

Bei welchen Störungen hilft Ortho-Bionomy?

 

Ortho-Bionomy hat ein breites Anwendungsgebiet. Sie lässt sich gut bei zahlreichen Störungen und Schmerzen des Bewegungsapparates, der Muskeln und Gelenke einsetzen. Durch das sanfte Vorgehen ist sie auch bei Menschen mit Osteoporose oder nach Operationen gut geeignet. Kopfschmerzen und Migräne lassen sich positiv beeinflussen. Funktionelle Verdauungsstörungen oder Beschwerden im Bereich der Harnwege sowie Beschwerden im Zusammenhang mit Menstruation oder Schwangerschaft sind weitere Indikationsbeispiele. Darüber hinaus kommt Ortho-Bionomy bei vegetativen Störungen, zur Stressbewältigung und zur Verbesserung der Selbstwahrnehmung zur Anwendung.

Oft ist es sinnvoll, Ortho-Bionomy mit anderen Behandlungsformen wie Akupunktur oder Hypnose zu kombinieren.

Regelmäßig fließen Ansätze aus der Ortho-Bionomy bei meinen Akupunkturbehandlungen mit ein.

 

Hat Ihnen diese kurze Einführung geholfen? Oder wollen Sie sich mehr über Ortho-Bionomy wissen? Auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Ortho-Bionomy DGOB finden Sie weitere Informationen:

www.ortho-bionomy-deutschland.com